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Men's Health Powertools Bauchtrainer AB-TRAX im Test (Teil 2)

Nachdem ich den Men's Healths Bauchtrainer nun 2 Wochen getestet habe und in dieser Zeit natürlich schon mehrmals trainiert habe, möchte ich hier nun meine ersten Trainingsergebnisse preisgeben. Das Training mit dem AB-TRAX ist auf jedem Fall ziemlich effektiv. Soviel kann ich nun schon sagen. Klar, ich war schon vor dem Testbeginn nicht schlecht trainiert, aber dieser Bauchtrainer holt wirklich noch das Letzte aus meinen Bauchmuskeln heraus.
Trainiert habe ich von Anfang an mit 2,5kg (2 x 1,25kg) Zusatzgewichten, welche ich seitlich an die Sitzfläche gesteckt habe.

Kurz zu meiner Trainingshäufigkeit in den letzten zwei Wochen. Ich habe alle zwei Tage einmal 150 Wiederholungen auf dem Gerät gemacht. Hierbei habe ich mit 30 Wiederholungen in der Standard-Einstellung begonnen, anschließend jeweils 20 Wiederholungen auf jeder Seite für die schrägen Bauchmuskeln, indem ich die Sitzfläche verstellte. Dann machte ich eine kurze Pause und machte nochmals 30 Wiederholungen. Anschließend jeweils 10 Wiederholungen für seitlichen Bauchmuskeln. Z

um Abschluss, im letzten Satz dann nochmals 30 Wiederholungen, bis der Wiederholungszähler 150 zeigte.

Nach den 150 Wiederholungen hatte ich auch das Gefühl etwas für die Bauchmuskeln getan zu haben. Ich hatte allerdings anfangs leichte Probleme die richtige Sitzposition zu finden. Mir fiel es schwer den Rücken grade zu halten. Aber nach dem zweiten Training hatte ich auch dieses raus und kann nun völlig entspannt trainieren.
Natürlich wollte ich auch wissen, nach wie vielen Wiederholungen meine Bauchmuskeln richtig anfangen zu brennen. Also machte ich einfach Wiederholungen drauf los. Nach knapp 40 Wiederholungen fingen die Bauchmuskeln an zu brennen. Nach knapp 50 Wiederholungen musste ich eine Pause einlegen.

Da ich recht groß bin, knapp 1,87m, hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass der AB-TRAX Bauchtrainer für so große Menschen nicht ganz optimal ist. Mit den Oberschenkeln stößt man bei jeder Wiederholung, durch die langen Beine, oben gegen die Armhalterung. Wenn man dieses weiß, kann man vorher stoppen oder in der obigen Position halten. Dieses ist in meinen Augen eh eine sehr effektive Möglichkeit des Trainings mit dem Bauchmuskeltrainer. Einfach eine Wiederholung machen und versuchen den Schlitten oben zu halten. Hier holt man garantiert alles aus seinen Bauchmuskeln heraus.

Insgesamt ist das Training mit dem AB-TRAX aber schon ziemlich effektiv. Dieses kann ich nach den zwei Wochen nun schon sagen. Ich habe bei einem Blick in den Spiegel schon das Gefühl, dass meine Bauchmuskeln klarer definiert sind.

Was mir allerdings noch negativ am Gerät aufgefallen ist, ist dass der Schlitten nicht ganz leise läuft. Er klappert ein bisschen und schleift über die Stangen. Es ist nicht extrem laut, sollte aber auf jedem Fall erwähnt werden, wenn ein flüsterleises Gerät erwartet wird. Mich persönlich stört das nicht, wenn man allerdings nebenbei Fernsehen möchte, könnte es schon als störend empfunden werden.

Ob das Training wirklich so effektiv ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Denn ich werde weiter fleißig mit dem AB-TRAX trainieren und die Ergebnisse an dieser Stelle berichten.

Men's Health Powertools Bauchtrainer AB-TRAX im Test (Teil 1)


Der AB-TRAX aus der Powertool-Serie von Men's Health soll ein sehr effektives Gerät sein, um die Bauchmuskeln zu trainieren. Eine Übungsausführung soll eine Mischung aus Crunches und Beinheben sein. Ich habe das Gerät kurzerhand bestellt und auf Herz und Nieren getestet. Für einen stolzen Preis von 249€ erwarte ich einiges von diesem Gerät! Ob das Gerät wirklich die gewünschten Erfolge erzielt, kann ich natürlich erst in den nächsten Wochen berichten. Aber ich werde Sie natürlich auf dem Laufenden halten. Der erste Teil enthält die Lieferung, das Auspackung und den ersten Eindruck.

Die Lieferung und das Auspacken

Die Lieferung des Gerätes erfolgte mit GLS. Ein wirklich sehr großes Paket lud der Lieferant da aus seinem Transporter. Er klingelte und sagte, dass ich das Paket unten abholen müsse. Irgendwie hatte ich vermutet, dass eine Lieferung bis zur Wohnungstür da nicht drin ist. Also das Gerät die 60 Treppenstufen nach oben geschleppt. Alleine. Ganz schön schweres Teil - so mein erster Eindruck.
Da stand nun der Karton mit einer Länge von 1,38m und 0,40m Tiefe. Also ging es an das Auspacken. Ich machte den Karton auf und fand als erstes eine kleine Auspackanleitung vor. Sehr gut. Ich sollte also den Karton öffnen und dann umdrehen. Gesagt getan, schnell war die äußere Verpackung vom Gerät entfernt. Als Zwischenpuffer war überall noch zusätzlich Styropor mit in der Verpackung. Die Teile waren alle nochmals einzeln in Folie eingepackt. Die kritischen Stellen waren mit weichem Packband umwickelt, so dass auch garantiert nichts kaputt gehen konnte. Sogar das Werkzeug fand ich im Karton. Dieses bestand aus einem schlechten Schraubenschlüssel für die Muttern und einem kleinen Schlüssel um die restlichen Schrauben fest zu ziehen. Zudem eine bebilderte und mit wenigen Worten beschriebene Aufbauanleitung. Außerdem noch ein paar Hinweise zum Training, der Reinigung und der allgemeinen Wartung des Gerätes. Alles in allem war ich mit der Anleitung und dem Werkzug zufrieden. Für den Aufbau des Bauchmuskeltrainers reicht es allemal.



Der Aufbau

Mit der beiliegenden Anleitung war der Aufbau des AB-TRAX eigentlich kein Problem. Zuerst mussten die Füße angeschraubt werden. Schließlich die zwei Einzelteile aneinander. Zum Schluss noch die Armstütze mit vier Schrauben angebracht. Fertig. Insgesamt passten die Teile alle sehr gut zusammen. Nachdem alle Schrauben festgezogen waren das erste Fazit. Ein stabiles Gerät, welches sehr gut verarbeitet ist. Ob es auch der regelmäßigen Trainingsbelastung stand hält wird der Dauertest zeigen. Der erste Eindruck ist aber sehr gut. Der beiliegende Trainingscomputer ist sehr einfach gestrickt. Er hat nur eine einzige Taste. Dieses ist eine Reset-Taste, mit welcher die Wiederholungen wieder auf Null gestellt werden können. Nach ca. 30 Minuten war das Gerät komplett aufgebaut und einsatzbereit. Der Aufbau war insgesamt aber sehr einfach und lässt sich auch alleine sehr gut bewältigen. Der AB-TRAX hat vorne zwei kleine Rollen, mit welcher das Gerät im Raum leicht bewegt werden kann. Leider ist der Bauchtrainer nicht zusammenklappbar. So nimmt er doch schon ziemlich viel Platz im Raum ein. Denn das Gerät ist wirklich riesig.


Das erste Training


Auf dem Bauchtrainer ist noch eine kleine Kurzanleitung aufgedruckt. Also an dieser Anleitung orientiert und das erste Training gestartet. Der erste Eindruck - ganz schön anstrengend. Beim Training soll sich nicht mit den Armen hochgezogen werden. Dieses fiel mir bei den ersten Sätzen doch sehr schwer. Zudem sollten die Wiederholungen möglichst langsam durchgeführt werden. Auch dieses war sehr mühsam. Ich merkte sofort die Bauchmuskeln nach ein paar Wiederholungen. Gut vorstellbar, das dieses Gerät auch wirklich etwas bringt, in Sachen Bauchmuskeltraining und Six-Pack. Ich werde nun ein paar Wochen mit dem Gerät trainieren und dann wieder meine Erfahrungen berichten. Natürlich werde ich auch berichten, sollten irgendwelche Qualitätsmängel auftreten. Aber bei 249€ gehe ich davon nicht aus. Der erste Eindruck des Gerätes ist durchaus positiv. Was das Gerät wirklich kann und ob der Preis von 249€ gerechtfertig ist wird sich in den nächsten Wochen zeigen.




Video zum Auspacken

Trainingscomputer eingebaut
Der Trainingscomputer von oben

Der Trainingscomputer von unten (AAA Batterie enthalten)

Das enthaltene Werkzeug



Beurer EM 35 Bauchmuskel-Trainer im Test

Wer träumt im Sommer nicht von einem definierten Bauch und dem Six-Pack? Die Firma Beurer hat einen Bauchmuskelgürtel auf den Markt gebracht, welcher mittels Elektrostimulation die Muskeln trainieren soll - den EM 35. Dieses klingt alles ein wenig zu schön um wahr zu sein - Gürtel um, Einschalten, Bauchmuskeln trainieren. Aus diesem Grund habe ich das Gerät einmal auf Herz und Nieren getestet. Für einen Preis von knapp 30 Euro ist dieses Gerät zudem auch noch preiswert und hebt sich somit deutlich von den teuren Konkurrenzprodukten aus der Teleshopping Werbung ab. Bringt das Training mit dem Bauchmuskeltrainer wirklich etwas? Kann man durch den Bauchmuskelgürtel Erfolge erzielen und wie funktioniert das Training mit diesem Bauchtrainer eigentlich?

Der Bauchmuskelgürtel 

Der Bauchmuskelgürtel wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar. Er ist hochwertig verarbeitet. An der Vorderseite ist das Herzstück des Gerätes. Ein kleiner Plastikcomputer mit einzeiligem Display auf der Oberseite. Hier müssen drei AAA Batterien eingelegt werden. Um es vorweg zu nehmen. Die Batterien halten ziemlich lange. Einen Monat kann man das Gerät damit ohne Probleme betreiben. Auf dem Herzstück befinden sich nur vier Tasten. Eine Taste, um das Gerät Ein- und Auszuschalten, eine Taste, um das Programm einzustellen und zwei Tasten um die Intensität höher oder niedriger einzustellen. Es lässt sich eine Intensität von 0-40 einstellen. Wobei 0 die schwächste und 40 die stärkste Intensität ist.
Der kleine Computer lässt sich einfach in ein davor vorgesehenes Gestell in dem Gürtel einklippen und hält auch dann, wenn der Gürtel auf dem Kopf steht.
Die Außenseite des Gürtels besteht aus einem weichen Stoff. Die Computereinheit besteht aus Plastik. Die Innenseite, welche später auf dem Bauch aufliegt, besteht aus Gummi. An der Innenseite sind in der Mitte zwei Elektroden angebracht. Zudem an jeder Seite, um die seitlichen Bauchmuskeln zu stimmulieren, nochmals jeweils eine weitere Elektrode.


Die Benutzung
Batteriefach

Ein Trainingsplan oder Ähnliches sucht man in der Verpackung vergebens. Jedoch eine kurze Anleitung, wie der Bauchmuskelgürtel anzubringen ist. Ein Vorteil dieses Gerätes ist es, dass es kein Kontaktgel benötigt. Hier wird einfach Wasser verwendet. Dieses ist auf Dauer sehr von Vorteil, da kein teures Kontaktgel gekauft werden muss. Die Folgekosten halten sich somit in Grenzen.
Vor dem Umlegen um den Bauch, wird etwas Wasser auf die gummierte Seite des Bauchmuskelgürtels  gemacht, zudemmit Wasser den Bauch einreiben, an der Stelle, an welcher später der Gürtel anliegt. Anschließend wird der Gürtel einfach mit Klettverschluss verschlossen und es kann losgeht. Nach dem Einschalten steht das Gerät bei Programm A-1 und hat immer eine Intensität von 0 eingestellt. Diese kann beliebig nach oben gestellt werden. Hierzu muss allerdings die Taste zum höher Stellen die ganze Zeit gedrückt werden, bis die gewünschte Intensität erreicht ist. Dieses ist doch schon sehr nervig. Hier hätte ich mir gewünscht, dass sich das Gerät die vorherige Intensität merkt und bei dieser nach dem Einschalten wieder einsteigt. Die Programme laufen durch von A bis E. Am Anfang dauern die Programme 22 Minuten. Das Programm E am Ende dauert 31 Minuten. Die Programme stellen sich nach jeder Benutzung des Gürtels weiter, bis das Programm E erreicht ist. Bei diesem verweilt das Gerät dann, bis manuell ein neues Programm einstellt, oder die Batterien ausgewechselt wurden. Das Auswechseln der Batterien ist mit einem Reset gleichzusetzten.
Display
Die ersten zwei Minuten jedes Programmes beginnen mit einer kurzen "Aufwärmphase". Hier ist die Intensität noch nicht so hoch. Nach den zwei Minuten legt das Gerät dann richtig los und das Programm läuft durch. Das Gerät immer abwechselnd elektronische Impulse und hält diese für eine gewisse Zeit aufrecht. Anschließend hören diese kurz auf und der nächste Satz beginnt. Diese Prozedur wiederholt sich, bis die angegebene Zeit abgelaufen ist. Der Fortschritt und auch die Intensität lassen sich während des Prozesses auf dem Display verfolgen. Hier sieht man auch die Restzeit, bis zur Beendigung des Programmes. Die Intensität kann während des Programmes beliebig verstellt werden. Die letzten zwei Minuten sind sozusagen das "Cool-Down". Hier wird die Intensität wieder automatisch gedrosselt. Nach Beendigung eines Programmes schaltet sich das Gerät automatisch ab und gibt ein akustisches Signal von sich. Sehr positiv ist die Batterieanzeige auf dem Display. Diese leuchtet auf, wenn die Batterieleistung dem Ende zu geht.

Das Gefühl mit dem Bauchmuskelgürtel

Wie fühlt sich das Programm am Bauch oder allgemein am Körper an. Am Anfang war eine Intensität von 10 schon sehr heftig. Ich wollte mit einer geringen Intensität starten, und war von der Power des Gerätes ziemlich überrascht. Die Elektro-Impulse waren schon sehr heftig und unangenehm auf dem Bauch. Es kam einem so vor, als bekäme man einen kleinen Elektroschock. Doch nach einiger Zeit hatte ich mich an die Impulse gewöhnt und die Intensität stieg von Tag zu Tag weiter. Irgendwann war es so weit, dass ich nur noch die höchste Intensität von 40 benutzte. Bei jedem Elektroimpuls zuckt insbesondere der Bauchbereich ziemlich stark und verkrampft sich. Dieses ist zum Teil schon sehr unangenehm. Vor allem, wenn man den Gürtel ummacht und jeden Moment damit rechnet, das nun gleich der nächste Elektroimpuls kommt und die Muskeln verkrampft. Wenn man sich allerdings anderweitig während des Programmes beschäftigt, zum Beispiel mit Hausarbeit oder ähnlichem, ist das unangenehme Gefühl weitaus weniger. Sollte man aber weich besonnen sein, sollte man die Finger von dem Bauchmuskelgürtel lassen. Denn es ist teilweise doch schon schmerzhaft und unangenehm.

Die Erfolge

Das der Bauchmuskelgürtel alleine natürlich kein Six-Pack macht, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Dieses ist ein Werbeversprechen, welches das Gerät natürlich nicht halten kann. Soll es meiner Meinung nach auch gar nicht. Aber das Gerät hat mich dennoch überzeugt. Denn ich konnte bei mir doch deutliche Erfolge im Bauchbereich feststellen. Natürlich nicht nur durch den Bauchmuskelgürtel alleine, sondern dem Bauchmuskelgürtel in Kombination mit richtigem Bauchmuskeltraining. Der Gürtel dient bei mir lediglich zur Unterstützung des Trainings. Ich nutze den Gürtel nach jedem Bauchmuskeltraining einmal und habe das Gefühl, dass sich meine Muskeln durch den Bauchmuskelgürtel schneller erholen. Während des Trainings fühlt es sich schon so an, als ob die Muskeln trainiert werden, da ich besonders im Bauchbereich sehr verkrampfe und gegen den Bauchmuskelgürtel arbeite und ich bin auch davon überzeugt, dass dieser in gewisser Weise seinen Anteil zu dem Six-Pack leistet. In verschiedenen Studien wurde auch bereits bewiesen, dass EMS-Training etwas bringt. Allerdings nur bei regelmäßiger Anwendung. Zudem bringt der Bauchmuskelgürtel nur etwas, wenn das Gerät direkt auf den zu trainierenden Muskeln aufliegt. Sollte vor den Muskeln noch eine dicke Fettschicht sein, kann man sich den Bauchmuskelgürtel auch sparen. Denn erst muss durch Ausdauertraining die Fettschicht verbrannt werden. Dieses kann und soll der Bauchmuskelgürtel auch gar nicht leisten. Er dient mehr oder weniger zur Unterstützung des Bauchmuskeltrainings und ist nicht primär zum Fettabbau da. Für den Preis von knapp 30 Euro ist das Gerät durchaus mal einen Test wert. Ob das Training mit dem Bauchmuskelgürtel nun etwas bringt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Mir jedenfalls gefällt das Gerät und würde es jedem weiterempfehlen, der seine Bauchmuskeln klar definieren möchte. Nicht empfehlen würde ich das Gerät allen, die ohne Anstrengung ein Six-Pack möchten. Denn dieses ist einfach nicht möglich! Hierzu bedarf es einer gesunden Ernährung, Ausdauertraining und Bauchmuskeltraining.